Meranercake

Als leidenschaftliche Hobbybäckerin, verbinde ich meine Kreationen oftmals mit bestimmten Ereignissen und Personen. Somit nimmt das eine oder andere Gebäck einen gewissen persönlichen und emotionalen Wert an. Doch bevor ich an dieser Stelle allzu tief in meine Gefühlswelt eintauche, möchte ich diesen Zusammenhang nutzen um dieses Rezept vorzustellen. Es gibt mit hundertprozentiger Sicherheit keinen Kuchen welchen ich so viele Male zu den verschiedensten Anlässen gebacken haben.

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Eigentlich müsste ich mir gar nicht die Mühe machen das Rezept zu posten, da es fast jeder kennt und bereits bei sich zu Hause hat. Eine der wichtigsten Gründen warum ich den Meranercake bereits in meinen Kindertagen ohne Mami’s Hilfe gebacken habe, ist die Einfachheit des Rezepts. Nebst ein paar kleinen Schalen benötigt man nur eine grosse Schüssel, man muss keine Schokolade schmelzen, keine Eier trennen oder schaumig schlagen, keine Butter glattrühren; man muss zusammengefasst wirklich bloss alle Zutaten der Reihe nach vermischen, in die Form füllen und backen.

Bereits als ich noch klein war, habe ich die angegebene Menge an Schokolade mehr als verdoppelt und die Glasur weggelassen. Ob dies nun eine kulinarische Heldentat war, weiss ich bis heute nicht, da ich niemals von meiner eigenen Methode abgelassen habe (Schliesslich soll das Rezept ja nicht an persönlichem Wert verlieren)

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Was aber am allermeisten für einen Meranercake spricht, ist dass sich zu jedem Anlass alle dafür begeistern können. Egal wie gross und vielseitig das Dessertbuffet ist, eine kleine Ecke Meranercake ist auf jedem Teller zu finden. Dies aus gutem Grund: jeder kennt den Geschmack und weiss dass sein Gaumen nicht enttäuscht werden wird.

-Jana von sugarheaven

Zutaten
200g Margarine
2.5dl Wasser
3EL Incarom
300g Mehl
1 Päckchen Backpulver
175g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
½TL Zimt
½TL Muskatnuss
200g Haselnüsse oder Mandeln, gemahlen
275g Schokoladenwürfel
4 Eier

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und eine Cakeform (ca. 35cm lang) mit Backpapier auslegen.

Die Margarine langsam in der Mikrowelle oder in einem Topf schmelzen und auskühlen lassen.

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Während die Margarine kühlt das Wasser mit dem Incarom-Pulver verrühren und beiseite stellen.

Anschliessend Zucker, Vanillezucker, Salz, Zimt, Muskatnuss, Nüsse und Schokoladenwürfel in einer Schüssel vermischen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, daraufsieben und vermischen.

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Die Eier in einer kleinen Schüssel verklopfen und gemeinsam mit der Margarine und dem kalten Kaffee zur Mischung geben und gut verrühren. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für 55-65min backen. (Stäbchenprobe machen). Den Cake vollständig auskühlen lassen und eventuell mit Puderzucker bestäuben.

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